2027 geht’s los.

Der neue Ort für Wissenschaft und Begegnung an der TU Berlin.

TULIUM – das neue Wissenstransfer- und Ausstellungsgebäude. TULIUM macht Forschung auf dem Campus der TU Berlin sichtbar, im Innen- und Außenraum, in Ausstellungen und offenen Räumen für Austausch und Begegnung.

Baustart war im Frühjahr 2025, die Eröffnung ist für 2027 geplant.

Gefördert wird das Projekt durch Bund und Land im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW).

Visualisierung des TULIUM-Pavillons: helle, gefaltete Fassade zwischen hohen Bäumen, davor ein Weg mit Passant*innen und eine Grünfläche
TULIUM mit neuer Hertzallee und Grünflächen © ZRS

Mineralogische Sammlungen

Die Sammlungen zählen zu den bedeutendsten geologischen Sammlungen der Welt: über 200.000 Objekte aus 245 Jahren Sammlungsgeschichte, darunter eine der bedeutendsten Mineraliensammlungen aus Namibia und der größte in Deutschland ausgestellte Meteorit.

Woher kommen sie? Wer sammelt was und warum überhaupt? Im TULIUM werden die Mineralien zum Ausgangspunkt für Fragen, die weit über die Sammlungen hinausgehen.

Zu den Mineralogischen Sammlungen (Öffnet in neuem Fenster)
Visualisierung der Ausstellung: abgedunkelter Raum mit beleuchteten Vitrinenkörpern und großflächigen Projektionen an Wand und Boden
Visualisierung der Ausstellung im TULIUM © TMS

Verfolgen Sie den Bau

Zeitraffer der Baustelle: Aus der Baugrube zwischen den Bäumen wächst über Monate das hölzerne Tragwerk des Pavillons, begleitet von Kran und Gerüst. Aufnahme von einem Nachbardach, ohne Ton.

Zukunftsweisende Architektur

TULIUM ist ressourcenschonend gebaut, modular gedacht und partizipativ entwickelt. Tragwerk und Fundament setzen konsequent auf Wiederverwendung: ein Tragsystem aus Altholz und eine »fliegende Gründung«, die auf eine versiegelnde Betonbodenplatte verzichtet.

Im Inneren übernehmen Lehm, Naturfaserdämmung und Holz die Klimaregulierung, weitgehend ohne Lüftungs- oder Klimaanlage. Die Außenfläche wird zum grünen Aufenthalts- und Begegnungsort mit Café.

Der Pavillon ist Leuchtturmprojekt für das Bauen in Kreisläufen und ein Reallabor des Natural Building Lab.

Zum Natural Building Lab (Öffnet in neuem Fenster)
  • Blick von unten auf das hölzerne Dachtragwerk aus verschraubten Kanthölzern
    Holzkonstruktion im Innenraum © Kevin Fuchs
  • Der Rohbau von vorn: raumhohe Glasfassade des Foyers, darüber der hölzerne Aufzugsschacht, ringsum Baugerüst
    Blick ins Foyer mit Aufzug © Kevin Fuchs
  • Blick aus dem Inneren durch Gerüst und Glasfassade auf das klassizistische Hauptgebäude der TU Berlin
    Blick auf das Hauptgebäude © Kevin Fuchs
  • Der eingerüstete Pavillon zwischen hohen Bäumen, dahinter rechts ein historischer Campusbau
    Blick von der Hertzallee © Kevin Fuchs

Wissensstationen

Interaktive Wissensstationen begleiten den Weg über den Campus und tragen Inhalte sichtbar in die Stadt.

Jede der 14 Stationen stellt eine Frage, von »Alltag mit Klimawirkung?« bis »Zukunft ohne Plastik?«, als Ausgangspunkte zur Erkundung der TU Berlin.

Der QR-Code öffnet die Wissensstationen-App: entdeckt werden können kurze Scroll-Stories, augmentierte Inhalte, Spiele oder Videos mit Forscher*innen der TU Berlin. Die Themen reichen von Nachhaltigkeit und Künstlicher Intelligenz bis zu Klimaanpassung und Mobilität.

So wird Forschung erlebbar, mitten auf dem Campus, mitten in der Stadt.

  • Wissensstation in Rot mit der Frage »Wie kommunizieren wir in Zukunft?« und einer weißen Liniengrafik, flankiert von den Silhouetten einer stehenden Person und einer Person im Rollstuhl
    Wissensstation »Wie kommunizieren wir in Zukunft?« © TMS
  • Graue Wissensstation in Form eines auf die Spitze gestellten Dreiecks mit der Frage »Wird uns KI überflüssig machen?«
    Wissensstation »Wird uns KI überflüssig machen?« © TMS
  • Wissensstation mit der Illustration zweier sich beinahe berührender Hände, einer menschlichen und einer robotischen, daneben die Silhouette einer Person im Rollstuhl
    Wissensstation zu Mensch und Maschine © TMS
  • Wissensstation in Rot mit der Frage »Wie können Utopien gebaut werden?« und einer plastischen Modellform
    Wissensstation »Wie können Utopien gebaut werden?« © TMS

Werden Sie Teil von TULIUM

TULIUM entsteht mit rund 19 Millionen Euro Förderung durch Bund und Land. Was darüber hinaus möglich wird, entscheidet sich mit jeder Spende:

  • Wechselausstellungen, die Forschung interaktiv erlebbar machen.
  • Programme, die Ihnen und anderen die Sammlungen vermitteln.
  • Interaktive Wissensstationen auf dem Campus.

Jede Spende macht Wissenschaft offener, erlebbarer und zukunftsfähiger.

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